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Der soziale Gedanke in der Erzbergerschen Finanzreform

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Jan P. Wildberger

Die sogenannte Erzbergersche Finanzreform von 1919/20 zählt zu den bedeutendsten Reformwerken der deutschen Geschichte. In weniger als einem Jahr wurde die gesetzliche Grundlage eines für das gesamte deutsche Reich einheitlichen Finanz- und Steuersystems geschaffen. Diese Arbeit stellt die Reform in den Rahmen der Gesamtentwicklung der Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik des Kaiserreichs und der Weimarer Republik und erläutert die einzelnen Steuerreformgesetze. Während die Erzbergersche Finanzreform sonst überwiegend als Finanzverwaltungsreform, auch im Rahmen der generellen Unitarisierungsbestrebungen, sowie als vorbereitende Maßnahme zur Tilgung der Kriegs- und Reparationsschulden verstanden wird, legt diese Untersuchung auf die Bedeutung und den Inhalt des sozialen Gedankens in der Erzbergerschen Finanzreform besonderes Gewicht.
Aus dem Inhalt: Wesen und Inhalt des sozialen Gedankens – Matthias Erzberger – Die Finanzreform – Der soziale Gedanke in der Steuerreform – Die Ergebnisse der Erzbergerschen Finanzreform.