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Technologietransfer durch Direktinvestitionen

Eine Untersuchung am Beispiel deutscher Produktionsstätten in Marokko und Tunesien

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Markus Jäckel

Die Arbeit zeigt am Beispiel deutscher Betriebsstätten in Marokko und Tunesien, auf welche Art Technologien durch Direktinvestitionen übertragen werden. Vor dem Hintergrund einer Produktionsverlagerung ins Ausland stellen sich dabei zwei grundlegende Fragen. Erstens, ob aus Sicht des Gastlandes durch eine Direktinvestition tatsächlich «andere» bzw. «neue» Technologien in der Auslandsgesellschaft etabliert werden. Zweitens, inwiefern das Gastland von einer solchen unternehmensinternen Übertragung von Technologien profitieren kann. Sowohl Marokko als auch Tunesien haben in der Vergangenheit zur Unterstützung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung Investitionen aus dem Ausland gefördert. Ein wichtiges Ergebnis der Unternehmensbefragung ist die hohe Bedeutung, die einem adäquaten Humankapital des Gastlandes für die Anlage ausländischer Investitionen und einem dadurch erfolgreich induzierten Technologietransfer zukommt. Zukünftig muß deshalb für die lokalen wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger das Bestreben im Vordergrund stehen, einer drohenden «Heckscher-Ohlin-Güterfalle» zu entkommen.
Aus dem Inhalt: Bedeutung von Auslandsinvestitionen in Marokko und Tunesien - Technologiewahl, Faktorproportionen- und Effizienzvergleich ausländischer und einheimischer Produktionsstätten in Entwicklungsländern - Direktinvestitionen und technologische Anstoßeffekte - Ausbildungs-, F&E-Aktivitäten und Förderung lokaler Zulieferunternehmen - Direktinvestitionsmotive.