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Schulische Beratung aus der Perspektive von Schülern

Ergebnisse einer Schülerbefragung zur Beratung in der Schule in Niedersachsen

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Clemens Zumhasch

Beratung hat sich in den letzten dreißig Jahren als weites schulisches Aufgabenfeld etabliert. Eine Reihe von Bundesländern wie etwa Niedersachsen hat erhebliche Anstrengungen beim Aufbau eines schulischen Beratungssystems unternommen und mit dem Beratungslehrer eine neue Institution im Schulsystem geschaffen. Die Studie untersucht die Schulberatung aus der Perspektive von Schülern. Im Zentrum der Untersuchung stehen drei Fragenkomplexe, die anhand einer empirischen Querschnitterhebung in 9. Klassen analysiert werden: erstens die Bekanntheit von Beratungseinrichtungen bei Schülern, zweitens die Bereitschaft von Schülern, Beratungsmöglichkeiten bei schulischen Fragen und Schwierigkeiten in Anspruch zu nehmen und drittens Zusammenhänge zwischen der Beratungsbereitschaft von Schülern auf der einen Seite und personinternen sowie schulklimatischen Bedingungen auf der anderen Seite. Die Untersuchungsergebnisse eröffnen Perspektiven für weiteres bildungspolitisches und schulpraktisches Handeln.
Aus dem Inhalt: Befragung von Hauptschülern, Realschülern und Gymnasiasten - Bekanntheit von schulischen und außerschulischen Beratungsangeboten bei Schülern - Bereitschaft von Schülern, Beratungsmöglichkeiten bei schulischen Fragen und Schwierigkeiten in Anspruch zu nehmen - Zusammenhänge zwischen der Beratungsbereitschaft von Schülern und perzipiertem Schulklima, schulischen Ängsten, schulischen Leistungsselbstkonzepten, Schulleistungen sowie demographischen Merkmalen von Schülern - Empirische Befunde - Handlungsperspektiven für den weiteren Ausbau schulintegrierter Beratung.