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Verteilte Komponentensysteme

Einsatzmöglichkeiten zur computergestützten unternehmensübergreifenden Koordination

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Holger Rohde

Softwarekomponenten wurden lange Zeit als Methode zur Wiederverwendung in Form von Codebausteinen diskutiert. Neuere technologische Entwicklungen wie Komponentenmodelle und Objektbroker bilden allerdings die Grundlage für eine Komposition von Anwendungssystemen aus semantisch ausdrucksstarken Komponenten, die bereits beim fachlichen Entwurf, nicht erst während der Implementierung, wiederverwendet werden können. Im Gegensatz zu einer breiten technologisch orientierten Diskussion von Softwarekomponenten besteht in der Literatur jedoch zur Zeit ein Defizit bei der Betrachtung von Geschäftsprozessen, zu deren informationstechnischer Gestaltung Komponenten nützlich sein könnten. In dieser Arbeit wird deshalb die Leistungsfähigkeit der komponentenorientierten Entwicklung von Anwendungssystemen am Beispiel der computergestützten unternehmensübergreifenden Koordination von Wertschöpfungsketten dargestellt.
Aus dem Inhalt: Ableitung unternehmensübergreifender Koordinationsaufgaben aus der betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit zur Kooperation - Analyse der Auswirkungen von Koordinationsprozessen auf die Integrationsanforderungen an Anwendungssysteme und der Möglichkeiten, diese durch Softwarekomponenten zu erfüllen.