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Freundschaftskonzepte und kognitive Differenziertheit

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Jochen Maurer

Die Arbeit wurde maßgeblich inspiriert durch die Theorie der sozialen Perspektivübernahme von Robert Selman. Sie beschreibt Zusammenhänge zwischen dem Grad der sogenannten kognitiven Differenziertheit und dem Erleben von engen Freundschaften bei Erwachsenen. Erwachsene beschäftigen sich unterschiedlich differenziert mit verschiedenen Themen; bei Frauen lassen sich im Vergleich zu Männern höhere Differenziertheitswerte beim Thema Freundschaft messen. Personen, die sich differenzierter mit dem Thema Freundschaft befassen, haben mehr enge Freunde, ihnen sind Freundschaften wichtiger, und sie sind zufriedener mit ihren engen Freundschaften. Zwischen der kognitiven Differenziertheit bei anderen Themen und den genannten Freundschaftsmaßen bestehen diese Zusammenhänge nicht (Bereichsspezifität).
Aus dem Inhalt: Freundschaft unter verschiedenen Blickwinkeln: Sozial-, Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie - Die Bedeutung der Kognitionen für Erwachsenenfreundschaften: zwei empirische Untersuchungen über Zusammenhänge zwischen kognitiver Differenziertheit und Erleben von Freundschaften.