Show Less
Restricted access

Literatur und «conversio»

Literarische Formen im monastischen Umkreis des Klosters von Lérins

Series:

Carsten Scherließ

Die Arbeit wurde im November 1999 mit dem Preis für die beste Dissertation des akademischen Jahres 1998/99 in der Sektion Dr. phil. und Dr. rer. soc. an der Universität Gießen ausgezeichnet.
Das Inselkloster von Lérins steht für eine der wichtigsten Bewegungen des vorbenediktinischen abendländischen Mönchtums. Innerhalb weniger Jahre erlangte es im 5. Jahrhundert eine herausragende theologische und politische Bedeutung. Dieser Aufstieg steht in engem Zusammenhang mit dem literarischen Wirken bedeutender Lériner: Eucherius von Lyon, Hilarius von Arles und Vinzenz von Lérins.
Bei der Betrachtung ihrer heterogenen Schriften (unter historischer, theologischer und vor allem literaturwissenschaftlicher sowie -geschichtlicher Fragestellung) wird ein gemeinsames Ziel der klassisch gebildeten Autoren deutlich: die conversio der Adressaten im Sinne eines Lebens nach den Idealen der Klostergemeinschaft von Lérins.
Aus dem Inhalt: Das Kloster von Lérins - eine der wichtigsten Bewegungen des frühen abendländischen Mönchtums – Literarisches Wirken in Lérins: Eucherius von Lyon, Hilarius von Arles, Vinzenz von Lérins – Ziel des literarischen Schaffens: conversio der Adressaten und Stärkung des Klosters.