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Der Aachener «Reichsstrom»

Wasserrecht und Wassernutzung in den Beziehungen zwischen der Reichsstadt und dem Marienstift im Hoch- und Spätmittelalter

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Mechthild Minkenberg

Am Beispiel der langwierigen Streitigkeiten um die wirtschaftlich bedeutsamen innerstädtischen Wasserrechte an der Pau und die gewerbliche Wassernutzung zwischen der Reichsstadt Aachen und dem Marienstift wird das spannungsreiche Verhältnis zwischen Stadt und Stift im Spätmittelalter dargestelt. Betroffen von diesen rechtlichen Steitigkeiten und den durch übermäßige Wassernutzung verursachten Schäden waren die verschiedenen Mühlenanlagen an der Pau, die seit Anfang des 15. Jahrhunderts unter Aufsicht des Müllerambachtes standen sowie die vom Marienstift betriebene Mühle. Quellengrundlagen sind vor allem Kellnereirechnungen des Marienstiftes, Pachtverträge und das sogenannte Paubuch.
Aus dem Inhalt: Die frühe Stadtentwicklung - Der «Reichsfluß» oder «Reichsstrom» - Die Rechtsverhältnisse - Das freie Hoflehen - Das Ambacht der Müller - Die Mühlen an der Pau - Die Stiftsmühle - Wasserrecht und Wassernutzung - Quellenanhang mit Edition des Paubuches.