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Persönlichkeitsschutz in der Informationsgesellschaft

Zugleich ein Beitrag zum Entwicklungsstand des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

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Endress Wanckel

Digitale Medien gefährden die Selbstbestimmung des Menschen sowohl unter datenschutz- als auch unter äußerungsrechtlichen Gesichtspunkten. Die Arbeit beschäftigt sich primär aus verfassungsrechtlicher Sicht mit den Gewährleistungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) unter den Bedingungen der Informationsgesellschaft. Hierbei werden die Ausprägungen des Persönlichkeitsrechts anhand der Rechtsprechung zu Fallgruppen zusammengefaßt und den neuen Gefährdungspotentialen gegenübergestellt. Die anschließende Erörterung des gegenwärtigen Rechtsrahmens schließt die neuen Multimedia-Gesetze (MDStV und TDG) mit ein. Am Ende der Untersuchung stehen Thesen zum Schutz des Persönlichkeitsrechts in der multimedialen Welt. Ein Entscheidungsregister erhöht den praktischen Nutzwert der Arbeit.
Aus dem Inhalt: Die höchstrichterliche Rechtsprechung zum Persönlichkeitsschutz – Fallgruppen des Persönlichkeitsrechts – Die Gefährdungspotentiale – Der Datenschutz und die Multimedia-Gesetze – Sonstige Rechtsquellen des Persönlichkeitsschutzes in der Informationsgesellschaft – Schutzpflichten des Staates – Thesen – Entscheidungsregister.