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Arbeitsplatz Auto

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Olaf Kempfert

Technologische Entwicklungen, sicherheitsrelevante Fragestellungen und Konzepte der Mobilität sind im Umgang mit Fahrzeugen mittlerweile an eine vorläufige Grenze gestoßen. Unter dieser Perspektive rücken Aspekte des Komforterlebens zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Innerhalb der Verkehrspsychologie bzw. des «Arbeitsplatzes Auto» sind die Relevanz und die Bewertung des Komforterlebens noch nicht explizit operationalisiert, so daß eine systematische Erfassung dieses Gegenstandsbereichs erfolgen kann. Die Binnendifferenzierung des Komfortkonzepts sowie eine entsprechende Umsetzung in valide Erhebungsinstrumentarien stehen bisher aus. Gleichermaßen muß die Frage beantwortet werden, inwieweit sich Abhängigkeiten von den jeweilig zu bewältigenden Aufgaben, den konkreten Anforderungssituationen, Fahrzeugtypen und Personenparametern aufzeigen lassen. Hier sind Transfereffekte zu untersuchen und transparent zu machen. Letztlich darf nicht übersehen werden, daß die Frage des Komforterlebens u.a. eine originär psychologische Herangehensweise erfordert. Entsprechend sind theoretische Rahmenmodelle zu diskutieren, die diesem Einstellungsgegenstand unter sozial- und arbeitspsychologischen Aspekten Rechnung tragen.
Aus dem Inhalt: Fahrzeugkomfort als Instrument eines kundenorientierten Marketings - Alltagssprachliche Differenzierungen des Komfortbegriffs - Einstellungsmodell der subjektiven Komfortbewertung - Erstellen eines Instrumentariums zur Relevanz und Bewertung von Komfort - Aufgaben- und situationsspezifische Differenzierungen.