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Rechtsprobleme der indirekten Werbung durch Sponsoring und Product Placement im Kinospielfilm

Eine Untersuchung zur Bedeutung der Kunstfreiheitsgarantie für die Anwendung des 1 UWG

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Hsiao-Ling Weng

Die neuen, indirekten Werbeformen wie Sponsoring und Product Placement haben als Kommunikationsinstrument für Unternehmen und als Finanzierungsquelle für den Medienbereich in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Mit dieser Ausweitung sind eine Vielzahl von Rechtsfragen entstanden, die sich nicht zuletzt aus dem Bereich des Medien- und Wettbewerbsrechts ergeben. Die Arbeit beschäftigt sich speziell mit dem in jüngster Zeit diskutierten Rechtsproblem der Werbung im Kinospielfilm und versucht somit, die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der Werbung im Kinospielfilm durch eine Analyse der verfassungsrechtlichen Spannungslage zwischen Filmkunstfreiheit und Persönlichkeitsschutz in ihren verschiedenen Aspekten zu untersuchen, wobei auch eine mögliche und angemessene Lösungsmöglichkeit für die Schlichtung der kollidierenden Interessen dargestellt wird.
Aus dem Inhalt: Die Bedeutung der Werbung im Film für die Unternehmenskommunikation und Filmwirtschaft - Die bisherige Behandlung der Frage - Der verfassungsrechtliche Standort der Werbung im Kinospielfilm - Die wettbewerbsrechtliche Beurteilung der Werbung im Kinospielfilm - Der Einfluß der Kunstfreiheitsgarantie auf die Beurteilung der Sittenwidrigkeit - Die Schlichtung des Interessenkonflikts im Rahmen der Werbung im Kinospielfilm.