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Blendarkaden und Rundbogenfriese der Frühromanik

Studien zur Außenwandgliederung frühromanischer Sakralbauten

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Susanne Hohmann

In der Arbeit geht es um die gliedernde Funktion von Blendarkaden und Rundbogenfriesen am Außenbau frühromanischer Sakralbauten. Ziel der Untersuchung ist es, Entstehung, Verbreitung und Weiterentwicklung der beiden Gliederungsmotive aufzuzeigen. Geographische Schwerpunktgebiete sind Oberitalien und das Rhein-Maas-Gebiet, wo Blendarkaden und Rundbogenfriese am frühesten und am häufigsten auftreten. Besonderes Interesse verdient dabei die Frage, ob tatsächlich - wie meist angenommen - alle Innovationen von Oberitalien ausgehen oder ob nicht auch der ottonischen und salischen Architektur Deutschlands eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Außenbaus zukommt. Der Zeitraum der Arbeit ist auf das 11. Jahrhundert begrenzt, doch werden einige Außengliederungselemente bis in die Antike zurückverfolgt.
Aus dem Inhalt: Blendarkaden der vor- und frühromanischen Zeit in Italien und im Rhein-Maas-Gebiet - Herkunft und Verbreitung von Doppelbogen und Rundbogenfries im südlichen Europa - Rundbogenfries-Außengliederungen nördlich der Alpen - Blendarkaden und Rundbogenfriese mit Halbsäulen und Pilastern in Italien, Deutschland und Frankreich.