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Denkmalpflege im antiken Griechenland

Maßnahmen zur Bewahrung historischer Bausubstanz

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Ulf Buchert

Die Denkmalpflege ist heute ein wichtiger Bestandteil des Umgangs mit historischer Bausubstanz. Im antiken Griechenland lassen sich Methoden der Wiederherstellung beschädigter Bauwerke beobachten, die den Vorgehensweisen des modernen Denkmalschutzes durchaus vergleichbar sind. In der Arbeit wird dieses Phänomen vorgestellt und untersucht. Grundlage ist eine Definition des Begriffes Denkmal sowie eine Analyse von Bewertungskriterien, die in der Denkmalpflege Anwendung finden. Damit sollen nicht moderne Wertmaßstäbe auf das Altertum übertragen werden. Vielmehr bedarf es dieses methodischen Gerüstes, um antike Beispiele der Wiederherstellung beschädigter Bauwerke beschreiben und vergleichen zu können. Die antike Denkmalpflege wird an sechs ausgewählten Beispielen dargestellt. Ergänzt wird diese Betrachtung durch eine Analyse literarischer und epigrafischer Zeugnisse für antike Benennungen denkmalpflegerischer Maßnahme und Organisationen, die dafür verantwortlich zeichneten. Auf dieser Grundlage werden Denkmal und Denkmalpflege im antiken Griechenland einer zusammenfassenden Deutung unterzogen.
Aus dem Inhalt: Denkmal und Denkmalpflege heute – Das Denkmal – Kriterien seiner Bewertung – Maßnahmen der Baudenkmalpflege im antiken Griechenland: das Artemision in Ephesos, der Apollontempel und sein Altar in Delphi, der Zeustempel in Olympia, der Apollontempel von Thermos, der große Altar im Heraion von Samos, der alte Athenatempel in Athen – Antike Textüberlieferung und griechische Denkmalsbegriffe: die Sieben Weltwunder - ein antikes Denkmälerverzeichnis? – Begriffe der griechischen Denkmalpflege – Die Organisation der griechischen Denkmalpflege – Denkmal und Denkmalpflege im antiken Griechenland.