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Richtlinienkonforme Interpretation des Handelsbilanzrechts

Abstrakte Vorgehensweise und konkrete Anwendung am Beispiel des EuGH-Urteils vom 27. Juni 1996

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Christian Back

Das Europarecht entfaltet mittelbare und unmittelbare Wirkung auf nationale Rechtsvorschriften. Davon betroffen ist auch das deutsche Handelsbilanzrecht, das seine Grundlage in der EG-Bilanzrichtlinie findet. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Ziele und der Inhalt dieser Richtlinie und damit insbesondere die Frage nach einem europaweiten True and Fair View-Verständnis. Von besonderer Bedeutung ist dabei, inwieweit die Richtlinie eine Harmonisierung der europäischen Rechnungslegung verlangt und welche Schutzfunktion sie ausübt. Darauf aufbauend wird die Bedeutung der Richtlinie für die Interpretation der deutschen Rechnungslegungsvorschriften und die Abgrenzung der Rechtsprechungskompetenzen ermittelt. Die Ergebnisse werden für eine kritische Würdigung der Rechtsprechung zur phasengleichen Aktivierung von Gewinnansprüchen genutzt.
Aus dem Inhalt: Die EG-Richtlinie als Auslegungsmaßstab für das nationale Recht - Die Bilanzrichtlinie als Auslegungsmaßstab für das nationale Handelsbilanzrecht - Richtlinienkonforme Auslegung des Handelsbilanzrechts am Beispiel der phasengleichen Aktivierung von Gewinnansprüchen.