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Die Rechtsprechung des Reichsgerichts zu dem Scheidungsgrund des § 49 EheG (EheG 1938) in den Jahren 1938-1945

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Vesta Hoffmann-Steudner

Die Arbeit untersucht die Rechtsprechung des Reichsgerichts zu dem Scheidungsgrund aus Verschulden ( 49 EheG). Erfaßt wird der Zeitraum zwischen dem Inkrafttreten des Ehegesetzes im Jahre 1938 bis zu dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft im Jahre 1945. Zunächst wird in einem kurzen Überblick die Entstehungsgeschichte des Verschuldenstatbestandes aufgezeigt. Hierbei werden zugleich die Ziele herausgearbeitet, die der Gesetzgeber von 1938 mit der Einführung des Tatbestandes verband. Auf der Grundlage sämtlicher veröffentlichter und unveröffentlichter Urteile des Reichsgerichts wird sodann ein umfassendes Bild erstellt, in welcher Weise die reichsgerichtliche Rechtsprechung den Scheidungsgrund aus Verschulden anwandte.
Aus dem Inhalt: Entwicklungsgeschichte vom Verschuldenstatbestand des 1568 BGB zu dem des 49 EheG - Reichsgerichtliche Rechtsprechung zum Verschuldenstatbestand des 49 EheG - Eheverfehlung - Begriff der Zerrütung - Ausschlußtatbestand des 49 Satz 2 EheG.