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Indexgebundene Einlösepflicht als Element einer europäischen Notenbankverfassung auf der Basis einer Public-Choice-Analyse

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Holger Schulz

VBKI-Preis für junge Wissenschaftler "Europa-Forschung in Berlin"
Kann eine modernisierte Form einer Realgüterbindung eine Alternative zu den heute anzutreffenden ungebundenen Papierwährungen bieten? Aus der Public-Choice-Perspektive wird ein Bedarf für eine solche Form der Regelbindung diagnostiziert. Tatsächlich läßt sich der Mangel der historischen Goldkernwährung mit seiner Abhängigkeit von der Wertentwicklung des Einlösegutes überwinden. Dazu muß die Einlöseparität variabel gehalten werden, indem der relative Preis des verwendeten Realgutes als Korrekturfaktor Berücksichtigung findet. Auf diese Weise kann ein geldpolitischer Automatismus konstruiert werden, der Preisindexstabilität garantiert.
Aus dem Inhalt: Public-Choice-Analyse des Notenbankverhaltens - Möglichkeiten für die Ausgestaltung von Anreizsystemen und Regelbindungen bei verschiedenen geldpolitischen Konzepten - Einlösepflicht mit Preisindexfixierung - Umsetzung der indexgebundenen Einlösepflicht in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.