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Die Entstehungsgeschichte des Zivilgesetzbuches der DDR

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Marcus Flinder

Gegenstand der Arbeit ist die erstmalige Aufarbeitung der Entstehungsgeschichte des Zivilgesetzbuches der DDR anhand der seit der deutschen Wiedervereinigung nunmehr zugänglichen Quellen. Die Entstehungsgeschichte wird von ihren Anfängen im Jahre 1952 bis zum Inkrafttreten des ZGB am 1. Januar 1976 umfassend dargestellt, wobei die Zusammenhänge zwischen den laufenden Gesetzgebungsarbeiten und den jeweiligen politischen Verhältnissen in der damaligen DDR aufgezeigt werden. Als wesentliche Quellen dienen die Archivalien des ehemaligen Ministeriums der Justiz, das innerhalb des Ministerrates für die Ausarbeitung des ZGB verantwortlich war, des Obersten Gerichts, der Abteilung für Staats- und Rechtsfragen beim ZK der SED sowie der Volkskammer.
Aus dem Inhalt: Der Verlauf der Ausarbeitung des ZGB - Vier Etappen der Ausarbeitung zwischen 1952 und 1976: eine Fülle von Konzepten und Gesetzesentwürfen sowie Richtungswechseln in der DDR-Rechtspolitik - Die öffentliche Diskussion des Entwurfes des ZGB - Die Verabschiedung des ZGB - Das ZGB - ein Zivilgesetzbuch von Ewigkeitswert?