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Die Abwicklung von seerechtlichen Haftungsfällen mit Haftungshöchstsummen bei mehreren Geschädigten

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Paraskevas Passias

In den meisten Haftungstatbeständen stehen Haftungshöchstsummen in engem Zusammenhang mit dem erhöhten Gefahrenpotential. Ausgehend vom seerechtlichen Haftungsrecht nach dem Londoner Übereinkommen von 1976 und der Umsetzung im deutschen Recht ( 485 ff. HGB, 305 a und 786 a ZPO) werden die beiden Haftungsbeschränkungsalternativen, nämlich die gegenständliche Beschränkung durch Fondserrichtung und die summenmäßige durch einseitige Willenserklärung, analysiert. Dabei wird schwerpunktmäßig die Frage erörtert, wer de lege ferenda und de lege lata bei verspäteter Gläubigeranmeldung nach Erschöpfung der Haftungssumme mit dem Risiko einer Überzahlung zu belasten ist.
Aus dem Inhalt: Das Haftungsbeschränkungsabkommen von 1976 - Das deutsche System der Beschränkung der Reederhaftung - Die Beschränkung der Schuldnerhaftung und ihre Bedeutung im System des Privatrechts - Die Wirkungen der Haftungsbeschränkung - Der Schutz der Drittgläubiger - Die gesetzliche Forderung nach einer anteilsmäßigen Befriedigung.