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Perspektiven der Menschenrechte

Beiträge zum fünfzigsten Jubiläum der UN-Erklärung

Series:

Benita von Behr, Lara Huber, Andrea Kimmi and Manfred Wolff

Die starke politische Bedeutung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 ist unbestritten. Ihr Katalog der Grundfreiheiten beeinflußte zahlreiche Staatsverfassungen, so auch das deutsche Grundgesetz von 1949. Trotz ihrer rechtlichen Ausweitung und der Tatsache, daß mitlerweile insgesamt 128 Staaten beide Pakte der UN-Erklärung unterzeichnet haben, bleibt die Durchsetzung der Menschenrechte eines der wichtigsten Ziele der Menschheit.
Das fünfzigste Jubiläum der UN-Erklärung verlangt daher Rückblick und Bestandsaufnahme, aber auch einen Blick in die Zukunft. Der Sammelband - hervorgegangen aus einer Vorlesungsreihe im Rahmen des Studium Generale an der Universität Tübingen - liefert hierzu Analysen aus den relevanten wissenschaftlichen Disziplinen, beginnend bei der philosophischen und historischen Fundierung über die verschiedenen rechts-, wirtschafts-, politik- und religionswissenschaftlichen Aspekte bis hin zu konkreten Problemen einzelner gesellschaftlicher Gruppen, die eines besonderen Schutzes bedürfen.
Aus dem Inhalt: Alessandro Pinzani: Sind Menschenrechte «ein blanker Unsinn»? - Michael Hochgeschwender: Zur Geschichte der Menschenrechte - Thomas Oppermann: Menschenrechte in Europa und in der Welt - die juristische Gewährleistung heute - Günther Kehrer: Menschenrechte und die Religionen - Dietmar Mieth: Menschenwürde und Menschenrechte in theologisch-ethischer Sicht - Henning Boekle: Die Förderung der Menschenrechte in Außenpolitik und internationalen Beziehungen - Sonja Opper/Joachim Starbatty: Menschenrechte und die Globalisierung der Wirtschaft - Konflikt oder Chance? - Eckart Klein: Die Rolle internationaler Organisationen bei der Normierung und Durchsetzung der Menschenrechte - Reinhart Lempp: Die Gleichberechtigung des Kindes? - Ute Gerhard: Menschenrechte sind Frauenrechte - Alte Fragen und neue Ansätze feministischer Rechtskritik.