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Die französische «action directe»

Modell für einen Gewährleistungsdurchgriff im deutschen Kaufrecht?

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Sabine U. E. Schulz

Fast hundert Jahre nach Inkrafttreten des BGB stehen die Regelungen des deutschen Gewährleistungsrechts nicht nur im Hinblick auf eine gesamteuropäische Lösung auf dem Prüfstand. Angesichts der insbesondere im Markenwarenvertrieb gewandelten Positionen und Aufgaben von Herstellern und Händlern erscheint es angebracht, die Verteilung des Gewährleistungsrisikos in sogenannte Absatzketten neu zu überdenken. Vor dem Hintergrund einer rechtsvergleichenden Analyse der französischen Rechtslage und Rechtspraxis werden Zweckmäßigkeit und Rahmenbedingungen einer erweiterten Herstellerhaftung im deutschen Recht erarbeitet. Eine detaillierte Untersuchung der französischen action directe en garantie bildet den Ausgangspunkt und die Diskussionsgrundlage im Hinblick auf einen möglichen Gewährleistungsdurchgriff des Endabnehmers im deutschen Recht.
Aus dem Inhalt: Analyse der Rechtstheorie und -praxis zur französischen action directe en garantie - Rechtspolitische Erwägungen zum Gewährleistungsrisiko in Absatzketten - Erarbeitung eines Modells für eine direkte Sachmängelhaftung des Herstellers unter rechtsvergleichenden Gesichtspunkten.