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Haftungsprobleme beim Direkt-banking

Der Verzicht auf Aufklärung, Beratung und Information

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Caroline Herkströter

Seit Anfang der 90er Jahre ist ein stetig wachsendes Angebot auf dem Markt des sogenannten «Direkt-banking» zu beobachten. Jede größere Bank oder Sparkasse hat inzwischen ihre eigene Direktbank gegründet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Diskrepanz zwischen der im WpHG festgelegten Aufklärungspflicht der Kreditinstitute und dem in der Praxis üblichen Beratungsverzicht im Rahmen des «Direkt-banking». Die Autorin betrachtet zuerst die Aufklärungs- und Beratungspflichten der Kreditinstitute in Gesetz und Praxis sowie den Sinn und Zweck der Anlageberatung als solche, bevor sie sich ausführlich der Prüfung der Zulässigkeit des Beratungsverzichts zuwendet. Hier werden neben der Rechtsprechung vor allem 31 WpHG und die ihm zugrundeliegende Wertpapierdienstleistungsrichtlinie herangezogen. Am Ende wird mit einem Blick auf die Praxis ein Weg aufgezeigt, auch im Rahmen des «Direkt-banking» den gesetzlichen Anforderungen an Aufklärung und Beratung gerecht zu werden.
Aus dem Inhalt: Aufklärungs-, Beratungs- und Informationspflichten in Gesetz und Praxis - Die Möglichkeit eines Beratungsverzichts und die Bildung von Risikogruppen beim «Direkt-banking».