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Staatsgründungen 1918

Series:

Wilhelm Brauneder and Norbert Leser

Der Sammelband Staatsgründungen 1918 behandelt überwiegend in politologischer, verfassungsrechtlicher und rechtsvergleichender Sichtweise Staatsgründungen insbesondere auf dem Boden der Habsburgermonarchie: Österreich, Tschechoslowakei, Kroatien und Slowenien. Keine Staatsgründung, aber dennoch ein Neubeginn wird zu Deutschland 1918/19 beschrieben. Nach den Kriterien Staatsgewalt, Staatsform, Regierungsform und Staatsgebiet werden Staatsgründungen von Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Österreich, der Tschechoslowakei, dem SHS-Staat (Jugoslawien) und der Türkei untersucht, was einerseits das Modellhafte aller Staatsgründungen, andererseits die durch die Umstände bedingten Modifikationen deutlich macht.
Aus dem Inhalt: Norbert Leser: Gab es 1918 eine österreichische Revolution? – Manfried Welan: Erinnerungen an 1918: Von der Monarchie zur Republik. Kontinuität und Diskontinuität – Günther Schefbeck: Staatsgründung durch ein Parlamentsprovisorium – Jozef Klimko: Die Entstehung der Tschechoslowakei – Feliks J. Bister: «Majestät, es ist zu spät!» Die Slowenen und der Zerfall der Monarchie – Christoph Gusy: Die Verfassungssituation in Deutschland 1918/19 – Wilhelm Brauneder: Staatsgründungsakte um 1918: Österreich im Vergleich – Klaus Amann: Zum Republikverständnis österreichischer Autoren der Zwischenkriegszeit.