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Insolvenzanfechtung im deutschen Internationalen Insolvenzrecht und nach der Europäischen Insolvenzrechtsverordnung

Dargestellt am Beispiel England - Deutschland

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Karl Robert Kranemann

Mit Art. 102 Abs. 2 EGInsO ist ebenso wie mit Art. 4 Abs. 2 m in Verbindung mit Art. 13 der Europäischen Insolvenzrechtsverordnung für Insolvenzanfechtungen bei grenzüberschreitenden Sachverhalten eine sogenannte Kumulationslösung normiert worden, wonach die Insolvenzanfechtung des ausländischen Insolvenzverwalters sowohl nach ausländischem als auch dem inländischen Insolvenzrecht der Anfechtung unterliegen muss. Die Kumulationslösung, deren Ausgestaltung in dem EGInsO gegenüber der entsprechenden Regelung der EUInsVO unterschiedlich ausfällt und die bei deren Anwendung sich stellenden Probleme, werden analysiert. Unter Gegenüberstellung des deutschen und des englischen Insolvenz(anfechtungs)rechts werden die Auswirkungen der Kumulationslösung am Beispiel England - Deutschland aufgezeigt.
Der Autor: Karl Robert Kranemann, geboren 1967 in Aachen. Nach Schulbesuch in Istanbul, Aachen und Bath Studium der Rechtswissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre in Innsbruck, Bonn, Würzburg und Barcelona. Abschluss zum Diplom-Kaufmann 1992, 1. Juristisches Staatsexamen 1993. Referendarzeit in Köln, Berlin, London. 2. Juristisches Staatsexamen 1996. Aufbaustudium zum Master of Laws (LL.M.) in London. Promotion 1999. Seit 1996 als Rechtsanwalt zugelassen und seit 1998 als Konkurs- bzw. Insolvenzverwalter tätig.