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Von der Heckerschen Realschule zur Kepler-Oberschule

Berliner und Neuköllner Schulgeschichte von 1747–1992

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Mathias Homann

Im Zentrum des Bandes steht das ehemalige Kaiser Wilhelms-Realgymnasium, dessen Tradition zurückreicht bis ins Jahr 1747, als Johann Julius Hecker die erste preußische Realschule gründete, und das nach 1945 indirekt seine Fortsetzung in der Neuköllner Kepler-Oberschule fand, die bis heute besteht. Damit werden 250 Jahre Berliner und Neuköllner Schul- und Sozialgeschichte lebendig, wobei der Schwerpunkt auf den Entwicklungen im 20. Jahrhundert liegt. Basierend auf bisher zum Teil unbekanntem Quellenmaterial sowie Zeitzeugenberichten findet das Schulleben in der Weimarer und in der NS-Zeit besondere Berücksichtigung. Gewürdigt wird zudem der von den Nazis verfolgte und aus Deutschland vertriebene Schulleiter Felix Wilhelm Behrend, einer der einflußreichsten Schulmänner der Weimarer Zeit. Die Berliner Schulgeschichte von 1945 bis heute gerät anhand des Werdegangs der Kepler-Oberschule in den Blick.
Aus dem Inhalt: Gründung der ersten preußischen Realschule in Berlin durch Johann Julius Hecker – Niedergang und Aufstieg der Realschule – Höhere Bildung im 19. Jahrhundert – Die Entstehung des Kaiser Wilhelms-Realgymnasiums (KWR), sein Existenzkampf und seine Blüte – Schule in der Weimarer Republik und in der NS-Zeit am Beispiel des KWR – Felix Wilhelm Behrend, ein führender - und fast vergessener - deutscher Pädagoge – Die Geschichte der Kepler-Oberschule, Neukölln (1945 bis heute).