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Der pastorale Bezugsrahmen in der Lyrik Wilfred Owens

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Stefan Jeanjour

Wilfred Owen ist der bekannteste der englischen war poets. Als Soldat im Ersten Weltkrieg schrieb er über sein Erlebnis der Westfront 1917/18. In der letzten Kriegswoche wurde er bei einem Angriff seiner Einheit getötet.
Zielsetzung dieser Arbeit ist es, das Werk Owens unter dem Gesichtspunkt der pastoralen Dichtungstradition neu zu bewerten. Auf der Basis eingehender Gedichtinterpretationen wird ein pastorales Bezugssystem entschlüsselt, das Owens gesamte Lyrik prägt. Dies gilt sowohl für seine Elegien als auch für seine Auseinandersetzung mit utopischer und anti-utopischer Literatur. Die Arbeit zeigt, wie Owen durch die Verschmelzung des Kriegserlebnisses mit der ihm geläufigen dichterischen Tradition einen wertvollen Beitrag zur beginnenden Moderne in der englischen Lyrik leistete.
Aus dem Inhalt: Klassische Pastorale und Owens Jugenddichtung - Owens Kindergedicht - Die pastorale Elegie - Owens moderne Elegie - Das Vorbild Keats - Die Pastorale in utopischer und anti-utopischer Funktion.