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Neuregelung der deutschen Rechtschreibung

Beiträge zu ihrer Geschichte, Diskussion und Umsetzung

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Burkhard Schaeder

Im Jahre 1994 wurde auf einer Internationalen Orthographie-Konferenz in Wien durch staatliche Vertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Neuregelung der seit 1901 amtlich normierten deutschen Rechtschreibung beschlossen. Sie wurde zum 1.08.1998 für den Gebrauch an Schulen und Landesbehörden und zum 1.09.1999 auch für den amtlichen Schriftverkehr der Bundesbehörden mit einer für alle geltenden Übergangszeit bis zum Jahre 2005 in Kraft gesetzt. Nachdem das Echo auf die Beschlüsse von Wien zunächst eher verhalten ausgefallen war, setzte 1996 - ausgelöst durch die sogenannte «Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform» - eine heftige öffentliche Debatte ein. Der Sammelband enthält Beiträge, die die Geschichte, Zielsetzung und Inhalte der Reform darstellen, die öffentliche Debatte kritisch kommentieren, einzelne umstrittene Regelungen diskutieren und Vorschläge zur didaktischen Umsetzung der Reform unterbreiten.
Aus dem Inhalt: Burkhard Schaeder: Neuregelung der deutschen Rechtschreibung - Chronik der laufenden Ereignisse - Clemens Knobloch: Neuregelung der deutschen Rechtschreibung - in der öffentlichen Diskussion - Burkhard Schaeder: Neuregelung der deutschen Rechtschreibung - Begründung, Kritik und Erwiderung - Burkhard Schaeder: Neuregelung der deutschen Rechtschreibung - eine Chance für den Rechtschreibunterricht - Gerhard Augst: s-ss-ß: Die s-Schreibung im Deutschen - linguistische und pädagogische Überlegungen zu ihrer Reform - Burkhard Schaeder: Getrennt- und Zusammenschreibung - immer wieder: wieder - Burkhard Schaeder: Getrennt- und Zusammenschreibung - ein Vorschlag zur Güte.