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Die Rezeption der Symphonien Gustav Mahlers zu Lebzeiten des Komponisten

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Juliane Wandel

«Es sind wohl noch nie über einen Componisten von seinem ersten öffentlichen Auftreten ab so leidenschaftliche Urtheile laut geworden, die Gegensätze enthusiastischer Bewunderung und fanatischer Gegnerschaft so schroff aufeinandergeplatzt, wie über Gustav Mahler ø...!».
E.O. Nodnagel, ein Zeitgenosse Mahlers, skizzierte so ein Phänomen, das die Musikwelt seit der Uraufführung der I. Symphonie Gustav Mahlers faszinierte. Viele dieser «Urtheile» wurden in den Feuilletons der deutschsprachigen Tagespresse und in den überregionalen Musikzeitschriften publiziert. Ausführlich dokumentiert, bilden sie die Grundlage einer Untersuchung über die ästhetischen Ideale dieser Zeit, deren so «leidenschaftlich» geführte Auseinandersetzung sich immer wieder besonders an der Frage der Programmatik von Mahlers Symphonik entzündete.
Aus dem Inhalt: Die Symphonien Gustav Mahlers in der zeitgenössischen Kritik - Zur Gattungstradition und zur Frage der Programmmusik - Gustav Mahler und Richard Strauss: Ein Rezeptionsvergleich - Antisemitismus als Rezeptionsaspekt - Zur Bedeutung des Dirigenten - Dokumentation: Pressestimmen und Kommentare zu Mahler und seiner Symphonik.