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Staat und Kirche in der DDR

War die DDR ein totalitäres System?

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Stefanie Gerlach

Anhand eines eigens, unter Einbeziehung der Systemtheorie Niklas Luhmanns und verschiedener Totalitarismustheorien, entwickelten Prüfkriterienkatalogs wird in der Arbeit der Frage nachgegangen, ob es sich bei dem System der DDR um ein autoritäres oder ein totalitäres System handelt. Überprüft werden diese Kriterien am Verhältnis von Staat und Kirche in der DDR in der Zeit von 1949 bis 1988. Im Mittelpunkt stehen im wesentlichen Ereignisse, in deren Umfeld es zu einer Kooperation bzw. Konfrontation zwischen Staat und Kirche gekommen ist.
Grundlage für die Analyse stellt ein ausführliches Quellenstudium in den verschiedenen Archiven Berlins dar (Archiv des Diakonischen Werkes, Bundesarchiv in Potsdam, Evangelisches Zentralarchiv Berlin, Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Berlin, Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR im Bundesarchiv, Zentrales Parteiarchiv der SED).
Aus dem Inhalt: Totalitarismus-Theorien - Kritik am Totalitarismus-Ansatz - Systemtheoretische Beschreibung des Totalitarismus-Ansatzes am Beispiel der DDR - Überprüfung der Thesen am Verhältnis von Staat und Evangelischer Kirche in der DDR. 1. Phase: 1949-1970: Konfrontation mit dem Staat, 2. Phase: 1971-1978: Vom Konflikt zur Kooperation, 3. Phase: 1979-1988: Die DDR-Kirchen zwischen Kooperation u. Abgrenzung, 4. Phase: 1987-1988: Von der Kooperation zur Konfrontation mit dem Staat.