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Tötungsrecht zur Eigentumsverteidigung?

Eine Untersuchung des Notwehrrechts unter verfassungsrechtlichen, menschenrechtlichen und rechtsvergleichenden Gesichtspunkten

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Olivia Lührmann

Gegenstand der Arbeit ist die Frage, ob das deutsche Notwehrrecht rechtfertigt, einzig zur Verteidigung von Eigentum einen anderen Menschen zu töten. Neben historischen und verfassungsrechtlichen Aspekten wird untersucht, wie das englische und französische Recht diese Frage beantworten. Um aus dem Rechtsvergleich eine konkrete Aussage für das deutsche Notwehrrecht treffen zu können, werden die historischen Grundlagen und Grundprinzipien des Notwehrrechts der drei Rechtsordnungen untersucht und verglichen. Darüber hinaus werden das Verständnis und die Anwendung von Art. 2 Abs. 2 lit. a der Europäischen Menschenrechtskonvention der drei Staaten einbezogen.
Aus dem Inhalt: Rechtfertigung der Tötung zur Eigentumsverteidigung - Verfassungsrechtliche, menschenrechtliche und rechtsvergleichende Untersuchung - Vergleich der deutschen mit der englischen und französischen Rechtsordnung unter Berücksichtigung der historischen Entwicklung sowie Grundgedanken des Notwehrrechts - Einfluß von Art. 2 Abs. 2 lit. a der Europäischen Menschenrechtskonvention auf die jeweilige Rechtsordnung.