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Die juristische Person im Spannungsfeld von Norm und Interesse

am Beispiel der Gesellschafterhaftung in der GmbH

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Kai Litschen

Das Problem der Gesellschafterhaftung in der GmbH beschäftigt Rechtsprechung und Literatur nun schon seit fast 100 Jahren. Die bisher entwickelten Theorien erreichen die Gesellschafterhaftung durch eine Reduktion der juristischen Person. Eine dogmatisch oder methodisch überzeugende Lösung bieten sie jedoch nicht. Die hier entwickelte Theorie geht von einem neuen Verständnis der juristischen Person aus, die auf einer absoluten rechtlichen Autonomie beruht. Darauf aufbauend können alle umstrittenen Fallgestaltungen der Gesellschafterhaftung durch konsequente Anwendung des GmbHG erklärt werden, ohne die Selbständigkeit der Person anzugreifen. So wird die Spannung zwischen dem normativen Idealbild der GmbH und den tatsächlichen Interessen der Gesellschafter gelöst.
Aus dem Inhalt: Die Entstehung und Entwicklung der GmbH - Die Gesellschafterhaftung, Durchgriffshaftung und Konzernhaftung - Der Begriff der juristischen Person - Anwendung des fraktionierten Personenbegriffs auf die GmbH.