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Deutsche Exilliteratur - Literatur im Dritten Reich

Akten des II. Exilliteratur-Symposiums der University of South Carolina

Series:

Wolfgang Elfe, James Hardin and G. Holst

Die Diskussionen der letzten Jahre zum Thema 'Deutsche Exilliteratur' haben eindeutig gezeigt, dass die Exilliteratur nicht wie bisher isoliert betrachtet werden kann, sondern einerseits der deutschen Tradition verhaftet ist, andererseits das Gegenbild zur Literatur im Dritten Reich darstellt und überdies in Beziehung zur Literatur der Exilländer steht. Das Wissen um diese Verflechtungen prägt den Charakter der vorliegenden Publikation, die in drei Themenkreise aufgegliedert ist - 'Vergleichende Betrachtungen zur inner- und ausserdeutschen Literatur', 'Exilliteratur' und 'Literatur im Dritten Reich' - und aufgrund des gewählten methodischen Ansatzes teilweise überraschende Ergebnisse zeitigt. Damit bietet sich erstmals die Chance, der Exilliteratur einen festen Platz innerhalb der deutschen Literaturgeschichte zu sichern, also zu verhindern, dass die Exilliteratur weiterhin 'im Exil bleibt'.
Aus dem Inhalt: «Linke Leute von rechts» (J.M. Spalek) - Schwierigkeiten bei der Darstellung des Bösen (O.F. Best) - Die Thematik 'Flucht und Exil' innerhalb und ausserhalb des Dritten Reiches (G. Stern) - Exilgespräche. Das Grosz-Archiv als Fundgrube (H. Knust) - «Somewhere in France»: Ein antifaschistisches Exildrama von Carl Zuckmayer und Fritz Kortner (S. Mews) - Zur Klassik-Rezeption im Dritten Reich (G.F. Probst) - «Das Argentinische Tageblatt»: Eine Heimstätte der Exilliteratur (R. Simon).