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Europäische Industriepolitik und unternehmerische Innovationsentscheidungen

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Hagen Fischer

Im Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft wurden durch Titel XV und XIII die Technologie- und Industriepolitik mit dem Ziel aufgenommen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken. In dieser Arbeit wird mit einem non-tournament-Modell gezeigt, wie sich der Instrumenteneinsatz der EU-Kommission auf die unternehmerischen Entscheidungen über Innovation negativ auswirken kann. Aufbauend auf diesem modelltheoretischen Ergebnis untersucht der Autor die Wirkung der Rechtsregeln auf das Verhalten der Unternehmen im Innovationsprozeß. Rechtsregeln, bei denen eine spontane Handelnsordnung entsteht, werden bei der Erzeugung neuen Wissens als effizient angesehen. Unter dieser Voraussetzung erbringt der EG-Vertrag eine ernst zu nehmende Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Gemeinschaft.
Aus dem Inhalt: Rechtsökonomische Analyse von Titel XV und XIII EGV vom 7.2.92 - Spieltheoretisches Modell des Innovations- und Imitationsprozesses bei FuE-Rivalität - Mögliche Wirkung des Instruments der FuE-Subventionierung - Technologiepolitik und Wettbewerb - Industriepolitik und Wettbewerb - Evolutionsökonomische Wertung des Modells - Wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen.