Show Less
Restricted access

Die Verkörperung von Friedrich Nietzsches Ästhetik ist der Surrealismus

Series:

Miriam Ommeln

Es gilt, die einseitige Nietzsche-Rezeption aufzubrechen, die von der musikalischen Präferenz der Nietzschebiographen geprägt wurde. Nietzsches Schriften weisen eine konsistente und moderne kunstgeschichtliche Ästhetik auf, die von ganz konkreten Fragen ausgeht: Welche Bildmotive, Farbpalette, Maltechnik bevorzugt Nietzsche? Wie ist seine Einstellung zur Sexual-, Waren- und Konsumästhetik bis hin zu ihren konsistenten Verknüpfungen mit so zentralen Gedanken wie der «ewigen Wiederkunft» oder dem «Labyrinth»? Es zeigt sich, daß der Surrealismus, als philosophisches System interpretiert, konsistent ist und tatsächlich die Verkörperung von Nietzsches Philosophie darstellt. Den Anforderungen Nietzsches entspricht insbesondere Salvador Dalí.
Aus dem Inhalt: Nietzsches Ästhetik konkret - Surrealismus als Philosophie - Stellung der Künste untereinander - Nietzsche als Vertreter der Avantgarde und Gegner der abstrakten Kunst - Bildmotive - Farbpalette - Maltechnik - Sexual-, Waren- und Konsumästhetik - Kitsch und Luxus - Haute Couture - Gastronomie - Paranoisch-kritische Umwertung der Werte - Das Schönheitsurteil - Das Eklige - Der Hasard - Die Einverleibung - Gequantelte Realität - ewige Wiederkunft - Ornamentale Formenkette - Das Labyrinth als Inbegriff der Kunst - Mythos des Narziß.