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Intertextualität und Rezeption

Linguistische Untersuchungen zur Rolle von Text-Text-Kontakten im Textverstehen aktueller Zeitungstexte

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Elke Rößler

Die Arbeit versteht sich als ein textlinguistischer Beitrag zur theoretischen und empirischen Klärung der Rolle von Intertextualität als einer Einflußgröße im Textverstehen. Untersuchungsziel ist, verschiedene intertextuelle Strategien in unterschiedlichen Textsorten der Printmedien sowie deren spezifischen Beitrag in der Textbedeutungskonstitution durch Rezipienten zu ermitteln. Textlinguistische Verfahren, unterschiedliche Methoden der Versuchspersonenbefragung (freie Reproduktion, Verifikation, Wiedererkennung, Fragebogen) und der Auswertung (Rekonstruktion von Wissensstrukturen, quantitative Auszählungen und anderes) werden genutzt und aufeinander bezogen diskutiert. Anhand der Untersuchungsergebnisse konnte gezeigt werden, daß intertextuelle Verarbeitung stets innerhalb der Trias intertextuelle Textdisposition - Rezipientendisposition - kommunikative Rahmenbedingungen abläuft, die vielfältig miteinander interagieren und die jeweilige Tiefe und den Umfang des Textverständnisses bewirken.
Aus dem Inhalt: Verschiedene Theorien und Konzepte von Intertextualität - Markierung von Intertextualität im Text - Intertextuelle Verarbeitung im Textverstehen - Umfangreiches Korpus von Pressetexten - Verschiedene textlinguistische und psycholinguistische Methoden zur Analyse von intertextuellen Textstrukturen und entsprechenden Leserreaktionen.