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Konzentration globaler Medienmacht und das Recht auf Information

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Jörg Guido Wojahn

Im Zeitalter der Globalisierung sind die Menschenrechte zunehmend Eingriffen durch transnationale Unternehmen ausgesetzt. Das gilt auch für die Informationsfreiheit. Wenn Medienkonzerne immer weiter fusionieren, kann dieser Freiheit Gefahr drohen, insbesondere durch einen Verlust an Informationsvielfalt. Daß es erste Tendenzen zu einer globalen Medienkonzentration gibt, wird im empirischen Teil der Arbeit festgestellt. Davon ausgehend wird untersucht, ob die internationalen Menschenrechtsinstrumente dem einzelnen ein Recht auf Information verleihen. Wie dieses Recht im entstehenden System der Globalisierung durchzusetzen wäre, wird anhand von völker-, wirtschafts- und medienrechtlichen Regelungsansätzen aufgezeigt. Im Ergebnis sind dabei vor allem die Staaten in die Pflicht zu nehmen: Sie müssen zusammenarbeiten, um ihrer Rolle als Garanten der Menschenrechte gerecht zu werden.
Aus dem Inhalt: Globalisierung der Medien - Weltweite Tendenzen zur Unternehmenskonzentration - Recht auf Information gegenüber Medienunternehmen - Staaten als Garanten der Menschenrechtsgewährleistungen - Völker-, wirtschafts- und medienrechtliche Ansätze zur Sicherung des Rechts auf Information.