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Wohltätigkeitsvereine in Triest

Private Initiativen gegen die Armut im Zeitalter der österreichisch-ungarischen Monarchie

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Lucia Angelmaier

Die Stadt Triest entwickelte sich unter der Herrschaft der Habsburger zu einer Handelsmetropole an der Adria und wurde dadurch zum Anziehungspunkt für Unternehmer aus aller Welt auf der Suche nach Reichtum und Ansehen, aber auch für Zuwanderer aus den umliegenden Provinzen, in der Hoffnung auf Arbeit und bessere Lebensumstände. Die Verfasserin analysiert die Ursachen und die Entstehung von Armut und Reichtum in Triest und beschreibt die unterschiedlichen Versuche privater Wohltätigkeitsvereine, das herrschende Elend zu mildern. Nationale und konfessionell geprägte Organisationen handelten im Sinne der Gruppensolidarität, andere wiederum sahen in ihrem Engagement ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, wie die Kinderfürsorge und den Frauenschutz.
Aus dem Inhalt: Entstehung von Reichtum und Armut - Theoretische und praktische Rahmenbedingungen der privaten Wohltätigkeit - Öffentliche Fürsorgeeinrichtungen in Triest - Private Wohltätigkeit als solidarisches Gruppenanliegen und als gesamtgesellschaftliches Anliegen - Morpurgo - eine Familie von Wohltätern.