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Sprachliche Varietät und Variation im Sprachverhalten Kaiserslauterer Metallarbeiter

Untersuchungen zu ihrer Begrenzung, Beschreibung und Bewertung

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Gunter Senft

Die Arbeit versteht sich als ein Beitrag zur linguistischen Variationsforschung. Sie ist als empirische Arbeit in hohem Mass datenorientiert. Ziel der Arbeit ist, eine sprachliche Varietät, nämlich die von Metallarbeitern aus der südwestdeutschen Stadt Kaiserslautern, durch das Definieren eines Varietätenraums mittels extralinguistischer Variablen zu isolieren und sie phonologisch und - im Schwerpunkt - syntaktisch mithilfe einer probabilistisch bewerteten Grammatik zu beschreiben. Vor dem Hintergrund dieser Beschreibung wird dann im Rahmen einer explorativen Fallstudie versucht, erste Einsichten darüber zu gewinnen, wie diese Varietät in bestimmten Bereichen sozial bewertet wird.
Aus dem Inhalt: Konzept der Varietätengrammatik - Datenerhebung in teilnehmender Beobachtung und Interview - Phonologische Analyse 13 ausgewählter Variablen - Traditionelle Dialektologie und Varietätengrammatik - Syntaxanalyse mit probabilistisch bewerteter Grammatik - Sprachbewertungstest - Überlegungen zum Terminus «Sprachgemeinschaft» und zum Praxisbezug der Arbeit und Datenmaterialien im Anhang.