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Die geheimen Zusatzprotokolle in den «Accords de Rome» vom 7. Januar 1935

Französische und italienische Interessen in Afrika und Europa und das Scheitern der Sicherstellung der österreichischen Unabhängigkeit

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Thomas-Peter Friedl

Die Sicherung der Unabhängigkeit Österreichs schien in den dreißiger Jahren eines der erklärten Ziele der französischen und italienischen Außenpolitik. Die hierzu von Benito Mussolini und Pierre Laval am 7. Januar 1935 unterzeichneten «Accords de Rome» hatten neben einer ausgesprochen interessanten Regelung der beiderseitigen kolonialen Interessen in Afrika (Tunesien, Abessinien) und Europa diese Sicherung in geheimen Zusatzprotokollen, die erst 20 Jahre später bekannt wurden, zum Inhalt. Die Arbeit zeigt unter Zuhilfenahme der synoptischen Analysemethode des Neorealismus, daß jedwedes Unternehmen zur Sicherung der Unabhängigkeit des österreichischen Staates allein wegen der zu unterschiedlichen außenpolitischen Zielsetzungen Frankreichs und Italiens, der zunehmenden Stärke Deutschlands und der nachgebenden Haltung Englands a priori zum Scheitern verurteilt war.
Aus dem Inhalt: Französische und italienische Interessen in Afrika und Europa - Die geheimen Zusatzprotokolle in den «Accords de Rome» vom 7. Januar 1935.