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Eugen Fischer (1874-1967)

Leben und Werk des Freiburger Anatomen, Anthropologen und Rassenhygienikers bis 1927

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Bernhard Gessler

Eugen Fischer war der führende deutsche Anthropologe der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Berühmt wurde er 1913 durch seinen vorgeblichen Beweis der Mendelschen Vererbung von menschlichen Rassemerkmalen in seiner Studie über die sog. Rehobother Bastards. Fischer war von 1927 bis 1942 Direktor des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik in Berlin. In diesem Buch wird der wissenschaftliche Werdegang Eugen Fischers in Freiburg bis zu seiner Berufung nach Berlin analysiert. Dabei wird untersucht, ob und inwieweit einem in der Weimarer Republik allseits anerkannten Wissenschaftler die geistige Wegbereitung für die Rassenideologie Hitlers unterstellt werden kann.
Aus dem Inhalt: Jugend und Studium in Freiburg i. Br. – Vom Volontärassistenten zum Anatomie-Ordinarius – Die Physische Anthropologie, Genetik und Eugenik in Deutschland – Die Rehobother Bastards – Werkanalyse Fischers – Fischers Verhältnis zu populären Rassetheoretikern – Fischers Werk und Hitlers Weltanschauung – Die Freiburger Ortsgruppe der «Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene» – Eugenische Propaganda Fischers in der badischen Heimatbewegung – Biographischer Ausblick.