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Hoffnung wider die Hoffnungslosigkeit

Das Irlandbild im Erzählwerk Bernard MacLavertys- Ein imagologischer Beitrag zur englischen Literaturdidaktik

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Christian Johannes Ganter

Seit seinem Roman Cal gilt der Nordire Bernard MacLaverty als einer der herausragenden anglo-irischen Schriftsteller der Gegenwart. Da die weltweite Etablierung seiner Prosa als Lektüre für Englischlernende wesentlich auf der als authentisch erachteten Darstellung Irlands beruht, erörtert diese erste Monografie zum Erzählwerk MacLavertys zentrale Aspekte des vermittelten Irlandbildes und bedient sich dabei der literaturwissenschaftlichen Methode der Imagologie. Im Hinblick auf das didaktische Globalziel des interkulturellen Fremdverstehens problematisiert die imagologische Analyse, inwieweit MacLavertys Texte zu einem vertieften Verständnis irischer Kultur und deren Wertesystems beitragen können, und eröffnet Perspektiven für ihren sinnvollen Einsatz im Englischunterricht.
Aus dem Inhalt: Das Erzählwerk Bernard MacLavertys in der Rezeption - Irland in der Imagologie - Biografische Verankerungen - Bleakness und Hoffnung - Sprachlich-formale Aspekte - Reflexe des Hiberno-English - Individualpsychologische Aspekte - Stories of Initiation - James Joyce und Joycean Epiphanies - Soziopolitische Aspekte - Einsamkeit und Isolation - Katholizismus - Der Nordirlandkonflikt - Die Eutopie der Konvivenz - Sprach- und kulturdidaktische Perspektiven.