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Die Abgrenzung von Vermögensverwaltung und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb

Unter besonderer Berücksichtigung der Stiftungsproblematik

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Regine Kiefer

Gemeinnützige Körperschaften müssen bei vermögensverwaltenden Maßnahmen die Grenzen zum wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb beachten, da sie andernfalls den Verlust von Steuerbegünstigungen riskieren. Diese Arbeit befaßt sich in einem ersten Schritt mit der steuerlichen Behandlung wirtschaftlicher Tätigkeit bei gemeinnützigen Körperschaften im allgemeinen. Anschließend werden besondere Kriterien der steuerbegünstigten Vermögensverwaltung bei Stiftungen herausgearbeitet. Ein besonderer Stellenwert wird hierbei der Vermögenserhaltung und der Zweckerreichung eingeräumt. Die Autorin plädiert für eine Aufnahme der stiftungsrechtlichen Besonderheiten in das Gemeinnützigkeitsrecht im Wege der stiftungskonformen Auslegung des § 14 AO. Abschließend werden insbesondere Beteiligungen an Personen- und Kapitalgesellschaften auf ihren Charakter als Vermögensverwaltung hin untersucht.
Aus dem Inhalt: Wirtschaftliche Tätigkeit gemeinnütziger Körperschaften: Vermögensverwaltung, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb, Zweckbetrieb – Stiftungsbesonderheiten bei der Vermögensverwaltung – Verhältnis Stiftungsrecht und Steuerrecht – Aufnahme der Stiftungsbesonderheiten in das Gemeinnützigkeitsrecht im Wege stiftungskonformer Auslegung des § 14 AO – Fallbeispiele: u.a. Stiftungsvermögen bestehend aus Wertpapieren, Kapitalgesellschafts- und Personengesellschaftsanteilen.