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Eine kognitionstheoretische Analyse des Aberglaubens

Überlegungen zu einem aufklärerischen Praxiskonzept

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Jörgen Lach

Aberglauben wird in dieser Arbeit als ein geistiges Phänomen analysiert und an den Kriterien der modernen Naturwissenschaft und der (christlichen) Religion gemessen. Die fließenden Übergänge zwischen den genannten Erkenntnisbereichen und der rationale Kern abergläubischen Denkens stehen im Mittelpunkt dieser interdisziplinären Studie, die wissenschafts- und erkenntnistheoretische, naturwissenschaftliche und theologische, volks- und völkerkundliche, wissenssoziologische und psychologische Betrachtungsweisen im Rahmen eines kognitionstheoretischen Modells miteinander verknüpft. Vorstellungen von Telepathie, Wünschelrute, Hexerei und Geistern, volksfromme Brauch- und Glaubensformen sowie Grenzbereiche moderner Naturwissenschaft dienen zur Illustration des theoretischen Modells, das einen Beitrag zum Verständnis des Begriffes «Aberglauben» leistet und Grundlage eines aufklärerischen Praxiskonzeptes ist.
Aus dem Inhalt: Das Verhältnis zwischen Aberglauben und Naturwissenschaft sowie (christlicher) Religion - Der rationale Kern abergläubischen Denkens - Überlegungen zu einem aufklärerischen Praxiskonzept.