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Das Recht auf ein Girokonto im System des Verbraucherschutzes gegenüber Banken

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Stefan Brügmann

Nach Schätzungen von Verbraucherschützern haben ca. 500.000 Menschen im Bundesgebiet kein Girokonto, obwohl sie einen solchen Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr zur Teilnahme am modernen Wirtschaftsleben dringend benötigen.
Diese Arbeit geht der Frage nach, ob die Betroffenen eines Rechts auf ein Girokonto als eine Art wirtschaftliches Grundrecht bedürfen. Dabei ist zu klären, ob der Zugang der Verbraucher zum bargeldlosen Zahlungsverkehr ausreichend gewährleistet ist oder ob dieser Zugang erst noch durch die Schaffung eines Rechts auf ein Girokonto oder durch andere Maßnahmen sichergestellt werden muß.
Das Problem des Rechts auf ein Girokonto wird dabei in Bezug zum System des Verbraucherschutzes gegenüber Banken gesetzt. Es wird untersucht, ob es sich hierbei überhaupt um ein Verbraucherschutzproblem handelt oder ob sich der fehlende Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr als soziales Problem begreifen und lösen läßt.
Aus dem Inhalt: Grundlagen der Auseinandersetzung um die Schaffung eines Rechts auf ein Girokonto - Das Recht auf ein Girokonto im System des Verbraucherschutzes gegenüber Banken - Die Gewährleistung der Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr durch den Staat.