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Die Kommanditgesellschaft (KG) und die stille Gesellschaft im Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuch (ADHGB) von 1861

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Carsten Engler

Im ersten Teil der Arbeit wird die Regelung der KG und der stillen Gesellschaft im ADHGB dargestellt. Im Hauptteil befaßt sich die Studie anschließend mit den Beratungen der Nürnberger Konferenz (1857-1861). Ausgangspunkt dieser Beratungen war der Preußische Entwurf von 1857, welcher unter dem Namen stille Gesellschaft die spätere KG regelte. Im Laufe der Nürnberger Konferenz wurde erkannt, daß es sich bei der KG und der stillen Gesellschaft um zwei verschiedene Rechtsinstitute handelt. Infolgedessen wurden beide Rechtsverhältnisse in das ADHGB, und somit erstmalig in eine Kodifikation, aufgenommen. Im dritten Teil werden die gesetzlichen Vorläufer der KG in den Gesetzgebungen, die zeitlich vor dem ADHGB liegen, untersucht. Abschließend wird die Würdigung, welche die KG und die stille Gesellschaft in der Rechtsprechung des Reichsoberhandelsgerichts erfahren hat, erörtert.
Aus dem Inhalt: Die KG und die stille Gesellschaft im ADHGB - Nürnberger Konferenz (1857-1861) - Rechtliche Trennung der KG und der stillen Gesellschaft - Regelung der KG in den Kodifikationen und Entwürfen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - Rechtsprechung des Reichsoberhandelsgerichts.