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Die Kommanditgesellschaft (KG) und die stille Gesellschaft im Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuch (ADHGB) von 1861

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Carsten Engler

Im ersten Teil der Arbeit wird die Regelung der KG und der stillen Gesellschaft im ADHGB dargestellt. Im Hauptteil befaßt sich die Studie anschließend mit den Beratungen der Nürnberger Konferenz (1857-1861). Ausgangspunkt dieser Beratungen war der Preußische Entwurf von 1857, welcher unter dem Namen stille Gesellschaft die spätere KG regelte. Im Laufe der Nürnberger Konferenz wurde erkannt, daß es sich bei der KG und der stillen Gesellschaft um zwei verschiedene Rechtsinstitute handelt. Infolgedessen wurden beide Rechtsverhältnisse in das ADHGB, und somit erstmalig in eine Kodifikation, aufgenommen. Im dritten Teil werden die gesetzlichen Vorläufer der KG in den Gesetzgebungen, die zeitlich vor dem ADHGB liegen, untersucht. Abschließend wird die Würdigung, welche die KG und die stille Gesellschaft in der Rechtsprechung des Reichsoberhandelsgerichts erfahren hat, erörtert.
Der Autor: Carsten Engler wurde 1971 in Hamburg geboren. Er studierte von 1991 bis 1996 an der Universität Hamburg Rechtswissenschaft. Seit 1996 ist er hier, unterbrochen durch einen Studienaufenthalt in Stellenbosch/Südafrika, als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Römisches Recht und vergleichende Rechtsgeschichte tätig. 1998 begann er mit dem Referendariat. Promotion 1999.