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Die rechtliche Ausgestaltung der Apartheid

Am Beispiel des Group Areas Act No. 36 of 1966

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Horst Walter Nopens

Mit Südafrika war die Apartheidsideologie verbunden, die stets gesetzlich verankert war. Diese Arbeit geht der Frage nach, ob die Auswirkungen der Apartheid lediglich Folge ihrer Umsetzung oder bereits systemimmanent sind. Zunächst erfolgt eine Einführung in Landeskunde, Geschichte und Rechtssystem und eine Auseinandersetzung mit dem Begriff «Apartheid». Als Untersuchungsgegenstand der Studie wurde der Group Areas Act Gewählt. Anhand einer Erörterung von Anwendungsbereich und Regelungsgehalt dieses Gesetzes wird geprüft, inwieweit Polizeistaat und Verwaltungsaufwand in ihm angelegt sind. Sodann wird dargestellt, daß das Gesetz gerade der Nichtdurchsetzbarkeit der Rassentrennung Rechnung trägt und nicht einem «separate development» der Nichtweißen oder der der Apartheid vorgeblich zugrundeliegenden «separate-but-equal»-Doktrin.
Aus dem Inhalt: Südafrika: Landeskunde, Geschichte, Rechtssystem – Apartheid: Begriff, Rasseneinteilung – Anwendungsbereich des Group Areas Act – Regelungsgehalt des Group Areas Act – Bewertung der Regelungen: Verwaltungsaufwand, Polizeistaat, Nichtdurchsetzbarkeit der Rassentrennung, «separate-but-equal»-Doktrin.