Show Less
Restricted access

Beziehungen zwischen Religion (Geisteshaltung) und wissenschaftlicher Umwelt (Theologie, Naturwissenschaft und Musikwissenschaft)- Eine Standortbestimmung

Festschrift zum zehnjährigen Bestehen der Gesellschaft zur Förderung der Religion/Umwelt-Forschung und zum 75. Geburtstag von Manfred Büttner- Referate, gehalten auf dem Festsymposium vom 3. bis 5. Juli 1998 in Bochum

Series:

Manfred Büttner and Frank Richter

Religion und Umwelt können nicht direkt wahrgenommen werden, insbesondere nicht die - wechselseitigen - Beziehungen zwischen beiden Bereichen. Das bedeutet für die Religion: Man kann sie nur in einer wissenschaftlichen Aufbereitung durch die Religionswissenschaft, Theologie usw. richtig wahrnehmen. Für die Umwelt gilt analog: Sie lässt sich nur über die Naturwissenschaft, vor allem die Geographie erfassen. Auch die religiöse (kirchliche) Musik ist vorwiegend nur über die Musikwissenschaft verständlich wahrnehmbar, nämlich in ihrer Bedeutung als kultische Lebensäusserung einer Religion, ganz besonders als geistliche Bläsermusik. Mit dem Gesagten sind die drei Standbeine der Gesellschaft zur Förderung der Religion/Umwelt-Forschung angesprochen, die sich mit dieser Festschrift vorstellt.
Aus dem Inhalt: Religion und Religionen unter Zugrundelegung des neuen religionsgeographischen Paradigmas: unterschiedliche religiöse Gruppen im gemeinsamen Lebensraum im Nebeneinander, Gegeneinander und Miteinander - Religion (Theologie) und Naturwissenschaft/Technik - Religion und Bläsermusik.