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Die Theresianische Steuerrektifikation in Ober- und Innerösterreich. 1747-1763

Die Neuordnung des ständischen Finanzwesens auf dem Sektor der direkten Steuern als ein fiskalischer Modernisierungsprozeß zwischen Reform und Stagnation

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Bernhard Hackl

In den Jahren 1747 bis 1763 wurde in Inner- und Oberösterreich mit der «Steuerrektifikation» der erste Versuch zur Modernisierung des Steuersystems auf dem Sektor der direkten Abgaben unternommen. Die Abhandlung stellt diesen Prozeß anhand der zeitgenössischen Verwaltungsakten dar, wobei die Fatierungsnorm, der Administrationsapparat, die Untersuchungsresultate, die Besteuerungsmodalitäten sowie die Biographien der beteiligten Beamten inhaltliche Schwerpunkte bilden. Zudem präsentiert diese Studie erstmals in komprimierter Form die Resultate der Fatierung. Den Hintergrund der Betrachtung bildet die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Zentral- und Landesverwaltung.
Aus dem Inhalt: Die Theresianische Steuerrektifikation als Versuch, auf der Basis von verläßlichen Aufstellungen der kontributionspflichtigen Objekte ein modernes Steuersystem für den Sektor der direkten Abgaben einzurichten - Fatierungsnorm - Bürokratische Realisierung - Aufbau des Besteuerungssystems - Zusammensetzung des Beamtenapparates - Realpolitische Verschiebung im Dualismus zwischen Lokal- und Zentralverwaltung.