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Zur Geschichte der Naturzerstörung

Frau und Tier in der wissenschaftlichen Revolution

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Maria Suutala

Das 17. Jahrhundert mit der Mechanisierung des Weltbildes ist von zentralem Interesse für die Geschichte der Naturzerstörung und der Unterdrückung der Frau. Als Teil der wissenschaftskritischen und ökologisch-feministischen Diskussion zeigt die Autorin die Bedeutung der Religion und der Wissenschaft im Herrschaftsdenken auf. Das Neue liegt vor allem in der Erforschung der Idee des Tierischen als des Bösen: Während die Renaissance allseits gegen das Tierische kämpfte, wird jetzt das Tierische besonders in die Frau hineinprojiziert. Die Frau ist nicht nur tierisch, sondern sie wird sogar als das böseste aller Tiere angesehen. Zur Bezähmung der Frau gehörte die Vernichtung der Weiblichkeit, namentlich in ihrer Sexualität, die als unersättlich erachtet wurde.
Aus dem Inhalt: Herrschaft über die Natur – Die tierische weibliche Sexualität und der keusche Mann – Die Frau als das böseste Tier – Wissenschaft und Tierversuche zu Gottes Ehren – Das Mitleid für die Tiere ist weibisch – Das Tier als Automat.