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Entwurf einer Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur für die Sekundarstufe I

Beiträge zur Debatte um ihre Eigenständigkeit

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Doris Holzmüller-Meyenbörg

Der Verfasser greift in die aktuelle Debatte um die Frage ein, ob der Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur eine Sonderstellung innerhalb der allgemeinen Literaturdidaktik gebührt. Er begründet deren relative Eigenständigkeit mit den besonderen Eigenschaften der Kinder- und Jugendliteratur und ihren pädagogischen Möglichkeiten und bezieht sie konsequent auf Bildung als Moral- und Ichentwicklung (nach Piaget und Kohlberg), wobei er an die Literaturdidaktik Jürgen Krefts anknüpft und sie weiterentwickelt. Den traditionellen Einwänden gegen die schulische Verwendung der Kinder- und Jugendliteratur tritt er engagiert entgegen und plädiert für deren extensive Nutzung. Dabei greift der Autor auf die Ästhetik-Diskussion der Philosophiegeschichte (von Platon / Aristoteles über Kant bis Habermas) zurück.
Aus dem Inhalt: Begründung für eine eigenständige Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur – Ästhetik und Ethik oder: das «Schöne» ist das «Gute» – Kinder- und Jugendliteratur im fachwissenschaftlichen Kontext – Kinder- und Jugendliteratur im didaktischen Kontext – Pädagogik – Berücksichtigung der Interessen der vom Literaturunterricht Betroffenen