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Appropriation Art,

die Kopie als Kunstform im 20. Jahrhundert

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Romana Rebbelmund

Die Kopie wurde in den achtziger Jahren unter dem Begriff «Appropriation Art» als eigenständige Kunstform proklamiert. Daraus erwuchsen Fragen: Können einer Kunst der Aneignung Werte wie Originalität oder Kreativität zugesprochen werden? Muß ein neues Regelsystem gefunden werden? Begriff und Geschichte der Kopie mußten dazu untersucht, das Verhältnis von Original und Kopie beleuchtet, Strategien im Verwenden der Kopie herausgearbeitet werden. Plötzlich wurde aus einem aktuellen Phänomen ein umfassendes Thema der Kunst des 20. Jahrhunderts. Als Essenz der Appropriation Art erwies sich schließlich das postmoderne Spiel mit alten und neuen Formen - mit der Kopie als passendem Werkzeug. Diese Arbeit gibt einen Überblick über den Forschungsstand und stellt elf Aneignungskünstler beispielhaft vor, deren Weg zum Beispiel von Picasso, Duchamp oder Warhol bereitet wurde.
Aus dem Inhalt: Was ist Appropriation Art? - Die Kopie und ihr Verhältnis zum Original (bezüglich Ästhetik, Originalität, Kreativität, Aura) - Die Kopie in der Geschichte - Das 20. Jahrhundert und die Klassische Moderne (Picasso, de Chirico, Duchamp) - Die Nachmoderne (Warhol, Sturtevant, Richter, Beuys) - Die Postmoderne - Die Künstler der Appropriation Art (Levine, Bidlo, Taaffe, Dimitrijevic, McCollum, Koons, Trockel, Mariani, Komar&Melamid, McLean) - Die Kopie als Kunstform?